Wie funktioniert das Überlastverhalten von Netzteilen?
Alle PULS-Netzteile sind ausgangsseitig überlast-, kurzschluss- und leerlauffest. Zum Schutz des Netzteils ist keine externe Sicherung am Ausgang erforderlich. Getaktete Netzteile begrenzen den Ausgangsstrom bei Überlast elektronisch. Wird der Maximalstrom erreicht, schaltet das Netzteil automatisch vom Spannungsregelmodus in den Stromregelmodus.
Im Stromregelmodus unterscheidet man folgende Varianten:
Rückfallende, eingezogene oder ''Fold-back''-Kennlinie:
Hier reduziert sich der Strom je nach Höhe der Überlast. Dieses Verhalten ist ungeeignet zum Starten von schwierigen Lasten und man findet es hauptsächlich bei linear geregelten Netzgeräten.
Gerade oder U/I-Kennlinie:
Hier bleibt der Strom bei Überlast annähernd konstant.
Ausgezogene oder ''Fold-forward''-Kennlinie:
Gilt als gutmütigstes Überlastverhalten, birgt aber das Risiko eines hohen Kurzschlussstroms.
Hiccup-Verhalten:
Bei Überlast oder Kurzschluss schaltet das Netzteil ab und macht periodische Startversuche, bis der Fehler beseitigt ist. Siehe auch ''Hiccup-Verhalten''.
HiccupPLUS-Verhalten:
Eine Kombination aus Hiccup-Verhalten und ausgezogener Kennlinie, welche von PULS entwickelt wurde und bei Kurzschluss die Leitungen nicht überlastet. Siehe auch ''HiccupPLUS-Verhalten''.